Amerikanische Kämpfer
Die
Amerikanischen Kämpfer sind mit dem Altenglischen Kämpfer und
Mittelmeer Kämpferlinien verwandt. Amerikanische
Kampfhuhnzüchter haben eine Menge Linien gezüchtet, die
einfacherweise nach dem Züchter oder Eigenarten wie der Farbe oder
der Kopfform genannt wurden. Sie heißen Sweater, Butcher, Hatch,
Kelso, Whitehackle, Blacks, Browns, Reds, Blues, und Roundhead.
Entweder kämpfen die Hähne mit ihren eigenen scharfen Sporen
oder mit Gaffs oder Slashern (Dorn-, hakenförmiger Sporn oder sehr
scharfe einseitige Klingen). Der Slasher wird immer nur am linken Lauf befestigt,
Gaffs an beiden Läufen. Damit können sie knochenhart
schlagen und zielen genau nach dem Kopf, Hals oder Körperteilen.
Sie werden gezüchtet und genutzt in den USA, Südamerika und
den Phlippinen. Meistens haben sie einen Einfach-Stehkamm. Jene mit
einem Erbsenkamm nennt man Sweater. Es gibt eine Menge Kombinationen
zwischen den Linien und sogar zwischen den Lauffarben. Es gibt
angezüchtete Verhaltensweisen im Kampfstil: Zum Beispiel Sweaters
zögern beim Kampfbeginn (um den Gegner einzuschätzen). Es
sieht so aus, als würden sie zum Gegner „tanzen“. Es gibt fast
alles an Farben, aber meistens werden weizenfarbig und wildfarbig
gezüchtet, je nach Vorliebe des Züchters.
Die Gewichte liegen von 1,8 bis 2,5kg.
Autor: Werner Lamkemeyer











